Ein neuer Gast!

Heute darf ich euch wieder einmal eine neue Gastautorin bei Fräulein Hashimoto vorstellen:

Karoline  Schnepps ist eine laaaaaangjährige Freundin von mir und eine ganz besondere Gartenplanerin. Auf ihrer Homepage Garten.heil.kraft findest du mehr über sie, ihre besondere Art der Gartenplanung und ihr spannendes Angebot an Kursen und Seminaren. Für uns hat sie Informationen aus ihrer Hexenküche zusammengetragen und so ein detailliertes Pflanzenporträt einer weit verbreiteten und doch gar nicht so bekannten Wild- und Heilpflanze geschrieben.

Ich übergebe das Wort an dich, Carry, und danke dir ganz herzlich für deinen Beitrag ♥ 🙂

Es geht heute um

das Mutterkraut

von Karoline Schnepps

Tanacetum parhenium oder auch chrysanthmi parhenii folium

Pflanzenfamilie

Korbblütler (wenn du die Anordnung aller kleinen Blüten in der Gesamtblüte mit einer Lupe betrachtest, siehst du, daß diese im goldenen Schnitt spiralig aufgebaut ist)

Mutterkraut 01

Beschreibung

diese Kamillen-ähnliche Pflanze hat sich auf den Weg gemacht, die Welt außerhalb unserer Gärten zu erforschen, du findest sie daher immer öfter auch außerhalb des Gartenzaunes in Sonne und Halbschatten an Wegrändern und auch auf Schuttplätzen

sie ist 30 – 80 cm hoch, stark duftend, die Blätter sind hellgrün gelappt an verzweigten Stängeln, Blütezeit von Ende Juni bis August

Mutterkraut 02.jpg

Verarbeitung und Anwendung

Verwendet wird die ganze Pflanze zu Beginn der Blütezeit, die frischen Blättchen kann man das ganze Jahr über naschen

Du kannst das Mutterkraut als Tee trinken, frisch beim Gartenspaziergang oder im Salat essen, in Alkohol ausziehen (Urtinktur) oder auch eine Suppe kochen (frei nach Hildegard v. Bingen)

Bis ins Mittelalter war es eine hoch geschätzte Frauenheilpflanze (Mutter-Kraut). Es reguliert die Menstruation, entkrampft, auch bei der Geburt, erleichtert die Nachgeburt, und in den Wechseljahren unterstützt es den Hormonhaushalt.
( ! in der ersten Hälfte der Schwangerschaft nicht einnehmen! )

Heutzutage wird es bei Migräne und bei Unterleibsbeschwerden eingesetzt, insbesonders als Impulsgeber bei ausbleibender Menstruation und zur Einleitung der Geburt

Es wirkt krampflösend, entzündungshemmend, antibakteriell und senkt die Blutfette

In England wurde der Erfolg bei sonst therapieresistenten Migränepatienten klinisch untersucht

Auch bei Asthma (krampflösend!) wird es gerne verwendet

Schutzmagisch wird das Mutterkraut, wenn du einen kleinen Beutel davon über Nacht bei Dunkelmond unter einen Apfelbaum hängst und diesen dann als Amulett verwendest

 

 

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