Yoga

In einem der ersten Beiträge auf diesem Blog habe ich erzählt, dass ich nach über zwanzig Jahren wieder mit Yoga begonnen habe. Ich bin seither dabei geblieben und gestern war mein letzter Kursabend vor der Sommerpause.

Beim Yoga ist es wichtig, dass man die Übungen („Asanas“) sehr achtsam macht und dabei möglichst konzentriert auf die Körperhaltung und den Atemfluss achtet. Ich brauchte dafür am Anfang die Anleitung durch eine/n erfahrene/n Yogalehrer/in, also habe ich zweimal einen Kurs besucht. Jedes Mal ein Treffen pro Woche, fünf Wochen lang. Das hat mir sehr geholfen, wieder in eine eigene Yogapraxis hinein zu finden.

Täglich am Morgen und am Abend mache ich zuhause meine Übungen. Manchmal sind es nur zehn Minuten, meistens aber ist es eine halbe Stunde und es kommt gar nicht so selten vor, dass mir das zu wenig ist. Inzwischen besitze ich sogar eine eigene Yoga-Matte (am Anfang habe ich eine alte Iso-Matte verwendet – ich habe mir wohl selbst nicht ganz getraut und wollte daher nicht vorschnell in Ausrüstung investieren …  🙂 ) und diese schöne japanische Klangschale:

Klangschale 01.jpg

Mehr brauche ich bisher nicht. Yoga ist ja derzeit ziemlich angesagt und in den Yoga-Shops, die wie die Schwammerl überall sprießen, gibt es eine Menge Sachen, die man verwenden kann – oder eben nicht. Wie gesagt: Mir reichen bisher meine Matte, ein feiner Klang zur Einstimmung und Zeit.

Gleich nach dem Aufstehen schlucke ich mein Schilddrüsen-Hormon (jaja, das muss auch sein – aber seit der Ernährungsumstellung reicht eine Mini-Dosis) und danach darf ich eine halbe Stunde nichts essen oder trinken. Wenn du Hashimoto hast, kennst du das bestimmt. Diese halbe Stunde ist meine Yoga-Zeit.

Die Abende verlaufen nicht so regelmäßig. Wenn möglich, übe ich noch vor dem Abendessen, aber das geht sich nicht immer aus. Wenn ich nicht gerade ein Festmahl verspeist habe – was am Abend kaum vorkommt – dann kann ich auch nach dem Essen gut üben, ohne dass mich der Bauch drückt. Und es kann auch vorkommen, dass ich während des Übens meine Lieblingssendung Kulturzeit mitverfolge. Da stehen den Yogis und Yoginis jetzt wahrscheinlich die Haare zu Berge, aber was soll’s: Ich übe lieber nebenbei, als gar nicht. Aber ich halte es schon auch für ein Warnsignal, wenn das zu oft passiert. Dann ist es wieder Zeit, genau hinzusehen und zu prüfen, ob ich vielleicht  ein Stück vom Weg der Achtsamkeit abgekommen bin und was es denn ist, das mich so ablenkt.

Klangschale 03.jpg

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