Allergien

In den vergangenen zwei Monaten standen bei mir die gesundheitlichen Probleme mit Allergien und Asthma so sehr im Vordergrund, dass für die Beschäftigung mit Hashimoto kaum Zeit blieb. Ein Glück, dass ich inzwischen gut in den neuen Ernährungsgewohnheiten verankert bin. An meinem Speiseplan hat sich nichts geändert und ein Vergleich mit den Ernährungsempfehlungen für Asthmatiker hat ergeben, dass im Wesentlichen die gleichen Dinge zu beachten sind.

Menschen mit Hashimoto Thyreoiditis haben es häufig auch mit Allergien und Unverträglichkeiten zu tun. Kein Wunder, denn in allen diesen Fällen handelt es sich um Probleme mit dem Immunsystem. Es geht also immer wieder darum, das Immunsystem zu stärken.

In der Zeitschrift natürlich gesund und munter habe ich neulich einen sehr interessanten Beitrag zu diesem Thema gefunden. Leider gibt es den Artikel nicht vollständig online, aber ich kann dieses Heft sehr empfehlen.

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Unter dem Titel „Heuschnupfen – das hilft wirklich“ werden unterschiedliche Ansätze der Naturheilkunde vorgestellt.

Die Therapie eines Heuschnupfens beruht in der Naturheilkunde wie auch in der Schulmedizin auf zwei Säulen: Auf der Akutbehandlung in der Pollenflugphase und auf der Vorbeugungsphase in der allergenfreien Zeit. Die Schulmedizin setzt während des Heuschnupfens auf Antihistaminika, die verhindern, dass das im Körper in großen Mengen zirkulierende Histamin an Rezeptoren in den Schleimhäuten andockt. Vorbeugend gewöhnt sie den Körper mit einer Hyposensibilisierung allmählich an die allergieauslösenden Stoffe (Allergene). Eine solche spezifische Immuntherapie birgt allerdings das Risiko, weitere Allergien auszulösen. Sinn ergibt sie nur, wenn nicht zu viele Sensibilisierungen auf unterschiedliche Allergene vorliegen.

Naturheilkundlich-ganzheitliche Therapien hingegen trainieren das Immunsystem mit Hilfe von Reiztherapien und pflegen Darm und Schleimhäute, wo die körpereigene Immunabwehr angesiedelt ist. Das Ziel: Das Immunsystem und den Stoffwechsel so zu stabilisieren, dass sich die Allergieneigung insgesamt verringert.“ (natürlich gesund und munter, Ausgabe 3/2017, S. 19 f.)

Homöopathie, Eigenblut-Therapie, Akupunktur, Wassertherapie nach Kneipp, TCM, Darmsanierung und Verhaltens- und Ernährungstipps für Allergiker werden besprochen. Ganz neu für mich war der Ansatz der Anthroposophischen Medizin:

„Sie versteht eine Allergie als ein Ungleichgewicht des ‚Nerven-Sinnes-Systems‘, durch das der Mensch in Kontakt mit der Außenwelt tritt, und dem ‚Stoffwechsel-Gliedmaßen-System‘ mit Sitz im Bauch. Dadurch entwickelt sich eine Überwachheit, die dazu führt, dass das Immunsystem falsch reagiert.

Werden nun die Gegenpole, also die Leber und die Verdauungsorgane im Magenbereich, mit Gerbstoffen, Bitterstoffen und leberstärkenden Mitteln unterstützt, hilft das auch der körpereigenen Abwehr. Einige Wochen vor dem erwarteten Pollenflug wird die Prophylaxe dann auf die Schleimhäute des Atemsystems ausgedehnt. Deren Abgrenzungsfähigkeit verbessern anthroposophische Arzneimittel mit Zitrone und Quitte. Sie lindern dadurch erste Symptome auch noch während der Heuschnupfensaison.“ (natürlich gesund und munter, Ausgabe 3/2017, S. 24 f.)

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