Motivation

Heute gab’s wieder ein technisches Problem: Der erste Text, den ich geschrieben habe, ist beim Veröffentlichen einfach irgendwie verloren gegangen. Es kann also sein, dass dieser Beitrag mit dem, den du als Mail bekommen hast, nicht genau übereinstimmt. Aber sinngemäß ist er gleich und ich hoffe, dass ich beim zweiten Schreiben nichts vergessen habe.

Ist dir auf dem Spargel-Foto vom Freitag was aufgefallen? Es verrät mich nämlich ein bisschen … An diesem Foto ist deutlich zu sehen, dass ich mir letzte Woche zu wenig Zeit zum achtsamen Essen genommen habe. Und schon merke ich es auf der Waage und an meinem Wohlbefinden! Der Teller steht mitten in meinen Unterlagen, kein Besteck, keine Serviette, kein Salat (!), kein Getränk und besonders liebevoll angerichtet habe ich mein Essen auch nicht.

Ich habe mich einige Tage lang nur schnell „abgefüttert“ und schon merke ich es auf der Waage und an meinem Wohlbefinden. Ich weiß, dass es mir viel besser geht, wenn ich ein paar Dinge beachte und das fängt schon beim Kochen an, oder sogar davor, wenn ich entscheide, was ich kochen möchte:

  • Wenn ich weiß, dass ich zur nächsten Mahlzeit etwas Gutes bekomme (und was das sein wird), fällt es mir viel leichter, auf kleine Häppchen zwischendurch zu verzichten.
  • Wenn ich mir Zeit zum Kochen nehme und die Frische und Schönheit der Zutaten aufmerksam wahrnehme, wird das Gericht besser und meine Laune auch 🙂
  • Wenn ich mich beim Anrichten und Tischdecken bemühe, dann nährt mich schon das kreative Tun bevor ich noch einen Bissen gegessen habe.
  • Wenn ich mich vor dem Essen einen Moment lang auf meinen Atem und den Duft der Speisen konzentriere, werde ich langsamer, ich genieße die Vorfreude und auch das Essen mehr.
  • Wenn ich langsamer esse, werde ich schneller satt und bleibe es auch länger. Oft ist es nicht der Körper, der bald wieder hungert, sondern die Seele, die einen Mangel an Zuwendung und Freude signalisiert.

 

Grilltofu 01

 

Es kommen aber immer wieder Zeiten, in denen es schwierig ist, sich soviel Zeit für achtsames Kochen und Essen zu nehmen. Das macht auch nichts, es gibt eben viele Dinge im Leben, die uns wichtig sind und genauso soll das auch sein.

Wenn du aber deine Ernährung langfristig umstellen oder abnehmen wilsst, oder wenn du dich einfach in deinem Körper wieder wohler fühlen möchtest, dann wäre es schon sehr hilfreich, wenn du nach und nach immer öfter Zeit für achsames Kochen und Essen in deinen Alltag integrierst. Stelle diesen Wunsch nicht ganz unten auf deine Prioritätenliste, rücke ihn lieber Stück für Stück nach oben. Es lohnt sich bestimmt!

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