Nährendes und Zehrendes

Schlafstörungen gehören auch zum Hashimoto-Symptombild, habe ich gelesen. Damit habe ich nur selten wirklich Probleme, eigentlich nur in intensiven Stress-Zeiten. Aber es kommt schon vor, dass ich in der Nacht aufwache und längere Zeit nicht mehr einschlafen kann. Ob das dann eine gute Zeit wird oder eher unangenehm hängt davon ab, in welches Denken ich hinein schwebe.

Ich nenne es zehrendes und  nährendes Denken.

Wenn ich in das zehrende Denken hinein komme, fange ich an zu grübeln und es tauchen alle möglichen Schreckgedanken, Vorstellungen, Ängste und was weiß ich noch auf. Alles scheint schwerer, dunkler und belastender zu werden, als es am Tag aussieht und am nächsten Morgen bin ich wie gerädert.

Wenn ich aber in das nährende Denken gehe, dann kann ich in der Stille und Dunkelheit um mich herum sehr klar Möglichkeiten, Gegebenheiten und sogar Lösungen für Aufgaben oder Probleme erkennen. Die Dinge wirken dann sogar heller und überschaubarer als am Tag. Und nach solchen Nächten wache ich trotz wenig Schlaf erfrischt auf. Meistens findet sich sogar dann tagsüber eine Möglichkeit, noch etwas „nachzubacken“.

Nahrung ist so viel mehr als Essen. Ich wünsche dir gute, nährende Nächte, Tage und Menschen 🙂

Ostern 01

 

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