Salbei-Samen

Kommen dir diese beiden Pflanzen auf den Fotos bekannt vor? Es sind zwei Arten von Salbei.

Die Salvia hispanica ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 170 cm hoch wird und in Mexico kommerziell angebaut wird. Man erntet dabei die Samen dieser Salbeiart. Sie werden roh oder getrocknet verzehrt und eignen sich gut um kalte oder warme Speisen einzudicken.

Salvia hispanica

chia    Salvia hispanica
By Dick Culbert from Gibsons, B.C., Canada (Salvia hispanica) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)%5D, via Wikimedia Commons
Die Salvia officinalis ist eine Salbeiart, die auch bei uns heimisch ist und als Heilpflanze einen sehr guten Ruf hat. Dafür werden nicht die Samen, sondern die Blätter des Salbei verwendet. Getrocknet und als Tee zubereitet kennen sie wahrscheinlich die meisten von uns.

Salvia officinalis

salvia_officinalis0
By Kurt Stüber [1] [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons
In den letzten Jahren hat der mexikanische Salbei-Samen unter dem Namen Chia bei uns Karriere gemacht. Chia-Samen werden oft als wahre Wundernahrung oder Heilmittel für alle nur denkbaren Beschwerden dargestellt. Was ist dran an diesen Behauptungen?

  • Das Eindicken von Speisen mit Chia-Samen funktioniert. Man könnte auch Flohsamen verwenden, die Wirkung ist sehr ähnlich. Bei Fruchtaufstrichen verwende ich sie beide gerne, weil das Erwärmen dann wegfällt und somit alle Vitalstoffe in den Früchten erhalten bleiben können.
  • Wer Chia-Samen zu sich nimmt, sollte unbedingt sehr viel trinken, sonst könnte es zu Darmverstopfung kommen. Auch dieses Phänomen hat Chia mit Flohsamen gemeinsam.
  • Wie alle Nahrungsmittel kann auch Chia allergische Reaktionen auslösen. „Die Chia- Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler, zu der auch Minze, Thymian, Rosmarin und Salbei zählen. Wer also allergisch auf eine dieser Pflanzen reagiert, könnte möglicherweise allergisch auf Chia Samen sein. Das gleiche gilt für Senf- und Senfkörner: Wer diese nicht verträgt, sollte lieber auf Chia Samen verzichten.„[Quelle: http://www.fitforfun.de/superfood/chia-samen-nebenwirkungen-warum-chia-samen-nicht-immer-gut-sind-191272.html%5D
  • Der Anteil an Omega 3 Fette ist relativ hoch (ebenso wie in Leinsamen, Lachs oder Rapsöl) und auch der Gesamt-Fettanteil ist mit 30 % sehr hoch. Vom Kaloriengehalt her sind Chia-Samen also mit Schokolade vergleichbar. Um Omega 3 Fette aufzunehmen bevorzuge ich Leinöl, weil ich das in meiner Nähe in einem kleinen, sehr vertrauenswürdigen Betrieb kaufen kann und weiß, dass hier auch der Anbau nachhaltig, umweltschonend und garantiert biologisch ist.
  • Grundsätzlich ist die Wirkung der Chia-Samen noch nicht ausreichend erforscht. Es gibt bisher noch keine Studien, die eine gesundheitsfördernde Wirkung eindeutig belegen konnten.

Wenn du es noch genauer wissen möchtest, findest du hier weitere Informationen:

http://www.medizin-transparent.at/chia-samen

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